Verbrennungen

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Eine Verbrennung ist eine Schädigung der Haut und tiefer liegender Gewebe oder Organe – je nach Schweregrad. Bei jeder Verbrennung sollte davon ausgegangen werden, dass sie schwerwiegender ist, als es auf den ersten Blick erscheint.

Was tun bei Verbrennungen?

  • Entfernen Sie die betroffene Person aus der Gefahrenzone.
  • Kühlen Sie die verbrannte Haut mindestens 15 Minuten lang mit lauwarmem (nicht kaltem) Wasser.
  • Legen Sie einen sterilen oder Hydrogel-Verband auf die verbrannte Haut.
  • Ziehen Sie keine Kleidung ab, die an der Haut klebt.
  • Durchstechen Sie keine Blasen.

Bei einem Stromschlag:

  • Trennen Sie die Stromzufuhr – erst dann dürfen Sie den Verletzten berühren und retten.
  • Rufen Sie einen Arzt.

Wie kann man bei Verätzungen durch Chemikalien helfen?

  • Spülen Sie die verätzende Substanz 15–20 Minuten lang mit reichlich fließendem Wasser ab.
  • Bei Verbrennungen der Atemwege spülen Sie den Mund mit kaltem Wasser aus, geben Sie dem Betroffenen viel Wasser zu trinken oder Eis zum Lutschen.
  • Bei Verätzungen der Augen spülen Sie diese 10–20 Minuten lang reichlich mit lauwarmem Wasser aus.

Verbrennungen ersten Grades können in der Regel zu Hause behandelt werden. Bei Verbrennungen zweiten,
dritten und vierten Grades ist immer ein Arztbesuch ratsam

Es ist wichtig zu bedenken, dass man mit der Konsultation nicht zögern darf, denn Zeit ist entscheidend. Eine Person, die Zeuge eines Unfalls mit Verbrennungen ist, sollte dem Verletzten immer Erste Hilfe leisten und medizinische Hilfe rufen.

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